Auskochen und Reinigen von Dampferzeugern und Kesselanlagen

Neu gebaute Wasserrohrkessel sind durch Walzhaut, Eisen, Zunder, Öle und Fette oftmals sehr stark verunreinigt. Dies kann bei der Inbetriebnahme und beim Anfahren des Kessels zu erheblichen Ablagerungen, Störungen und Korrosion führen. Insbesondere gilt dies für nachgeschaltete Turbinen.

Daher werden in der Praxis, vor der ersten Inbetriebnahme des Kessels, die wasserführenden Teile unter Zusatz von Chemikalien alkalisch ausgekocht.

Aufgrund der immer strenger werdenden Grenzwerte zum Einleiten von Kesselwasser in das Abwasser, hat die Suche nach umweltfreundlicheren und leicht handhabbaren Zusätzen an Bedeutung gewonnen.

Mit unseren speziellen FINEAMIN®- Formulierungen stellen wir ihnen hervorragende Alternativen zum Auskochen von Kesselanlagen zur Verfügung, welche immer häufiger von vielen Kesselherstellern mit sehr großem Erfolg eingesetzt werden.

Die patentierte Wirkungsweise, die einfache Handhabung beim Einsatz und Umgang, die toxikologische und ökologische Unbedenklichkeit unserer FINEAMIN®- Produkte und nicht zuletzt die kostengünstige Durchführung haben zu diesem Erfolg beigetragen.

Die Empfehlungen entsprechen unseren Erfahrungen und sind in enger Anlehnung an die Vorgaben der Kesselhersteller, des VGB und der Turbinenhersteller erarbeitet worden.

Vorteile gegenüber den klassischen Methoden

(Säuern, Beizen, Auskochen mit NaOH oder Trinatriumphosphat)

  • leichtes Handling und geringer Sicherheitsaufwand auf der Baustelle
  • Einleitungsbedingungen der örtlichen Behörden können eingehalten werden
  • gründlichere Reinigung der Anlagenteile von Fetten, Ölen, Walzhaut und Eisenoxiden durch die spezielle Kombination oberflächenaktiver Polyamine und Polyacrylate
  • bereits beim Auskochen wird eine gute Magnetitschutzschicht gebildet
  • Reinigung der Anlage bereits während der Trocknung der Ausmauerungen möglich
  • schnellere Dampfreinheit durch wesentlich kürzere Ausblasevorgänge, somit hohe Zeit- und Kostenersparnis!
  • Verkürzung der Spül- und Standzeiten, Inbetriebnahmezeiten werden verkürzt